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Hans Freitag

27.01.2013 Unsere Mitarbeiter

23 Kommentare Linda Grohe

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Nachdem wir aktuell so viel über das geniale Keksrezept von Hans Freitag, dem Großvater und Gründer der noch heute gleichnamigen Keks- und Waffelbäckerei Hans Freitag mit Sitz im niedersächsischen Verden an der Aller berichtet haben, möchten wir ihn Euch noch einmal vorstellen: unseren Gründer Hans Freitag sen.

Hans Freitag sen. - Gründer der Keks- und Waffelbäckerei
Hans Freitag sen. - Gründer der Keks- und Waffelbäckerei

 

Im Jahre 1946 eröffnete Hans Freitag seine kleine Bäckerei/Konditorei in der Grünen Straße 24 in Verden. Damit legte er den Grundstein für die, mittlerweile in der dritten Generation geführten, Keksfabrik.

Bäckerei Hans Freitag, Grüne Straße Verden 1946
Bäckerei Hans Freitag, Grüne Straße Verden 1946

Der junge, 27-jährige Hans Freitag hatte damals nicht mehr als einen Sack Mehl als Startkapital für seine Bäckerei. Das Bäckerhandwerk und der unternehmerische Ehrgeiz lagen damals schon in der Familie. Ganz Deutschland befand sich zu dieser Zeit im Wiederaufbau und die Menschen hatten großen Nachholbedarf an guten Lebensmitteln. Es gelang dem jungen, engagierten Bäcker daher schnell, sich in der Verdener Kundschaft einen guten Ruf zu erarbeiten und so standen die Menschen oft Schlange, um seine Backwaren oder auch Eiscreme zu erstehen.

Bäckerei Hans Freitag, Grüne Straße Verden ca. 1947
Bäckerei Hans Freitag, Grüne Straße Verden ca. 1947

Unsere Chefin – die Enkelin von Hans Freitag – führt heute mit viel Leidenschaft und Energie die Keksbäckerei. Dieses Herzblut für das Backhandwerk und das Unternehmen scheint vererbbar und verwurzelt in der Familie Freitag zu sein 😉

Bereits nach zwei Jahren in der Grünen Straße, nämlich im Jahre 1948, wagte Hans Freitag einen großen Schritt. Ihm wurde die Backstube in Verdens Innenstadt zu klein. Seine Vision – er wollte eine Fabrik bauen, wollte effektiver seine begehrten Backwaren herstellen und größere Mengen backen können. Die Nachfrage war da, das Können hatte er sowohl im Kopf als auch in seinen handschriftlichen Rezepten zu Papier gebracht, seine Leidenschaft und Kraft machte es rund. Er wollte Fabrikant werden und – er sollte es schaffen!

Der erste Ofen
Der erste Ofen

 

 



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23 Antworten auf „Hans Freitag“

  1. Ich liebe solche biographischen Artikel, wo man lernt über Menschen kennen, die eine Firma gegründet haben. Heute ist leider viel zu viel Bürokratie am Werk, da kann man schlecht so schnell so ein Unternehmen aufbauen, schade…

  2. Ich durfte beim Produkttest Ihre Kekse testen. Da Kekse auf meinem täglichen Speiseplan stehen, war ich auf diesen Test besonders gespannt. Mein absolutes Kompliment an das Unternehmen. Meine Freunde und ich sind total begeistert. Der Geschmack Ihres Gebäcks ist einmalig, das Auge wird angesprochen. Man möchte gar nicht aufhören, von diesem wunderbaren Gebäck zu essen. Es war absolut neu für mich und meine Freunde, dass Hans Freitag für so viele andere Handelsnamen produziert. Ich muss gestehen, dass ich noch kein Gebäck von Hans Freitag vor diesem Produkttest gegessen hatte. Wer so gut wie Sie ist, der muss noch mehr auf sich aufmerksam machen. Ich werde meinen Teil dazu beitragen. Mundpropaganda ist ja meist die beste. Und ich (inklusive meiner Freunde) kann mich nur lobenswert über Ihr Gebäck äußern. Hans Freitag wird ab sofort nicht nur von allen meinen Freunden, Bekannten und meiner Familie als Marke „Hans Freitag“ gegessen werden, sondern auch in aller Munde sein. Ihre Sabine Topf

  3. Immer wieder interessant das alles so zu lesen….und die Kekse *Seufz* die werden schneller gefuttert als ich schaun kann *G* oder schlimmer *G* als ich zugreifen kann.

  4. Toller Artikel!!! Wünsche einen „guten“ Gedenktag heute!
    Dieser großartige Gutschein wäre ja klasse zum Nikolaustag 😉
    Viele liebe (Back- und Keks-) Grüße Sandra

  5. wie schön diese alten Bilder von einer vergangenen Zeit an meinem iPad zu entdecken. Ich war wahrscheinlich in der Menge auf der Fotografie, die Schlange standen.
    Wenn meine Freunde und ich von der Badeanstalt auf dem Weg nach Hause ein Eis kauften, waren wir überglücklich.
    Ich bin inzwischen seit vielen Jahren hier in USA, und denke oft an meine Kindheit in Meiner Heimatstadt Verden zurück, und unser ‚Pit-Stop‘ in der Grünen Straße.
    Vielen Dank for the memories

    1. Liebe Renate Buford, Ihre e-Mail hat mich sehr berührt. Ja, mein Vater war damals einer der ersten, der in einer Baeckerei Eis angeboten hat. Erinnern Sie sich noch an die Badeanstalt Schultz, dort haben wir Verdener Kinder doch fast alle das Schwimmen gelernt. Wann sind Sie denn in USA gezogen? Eine schöne Weihnachtszeit wünsche ich Ihnen und behalten Sie unser Verden in Erinnerung! Herzliche Gruesse, Ihre Renate Freitag Pade

  6. Ich finde die Geschichte vom Unternehmen Hans Freitag schön, da man daran sehen kann, dass man auch wenn man nicht viel hat für seine Ziele arbeiten sollte und sie trotzdem erreichen kann. Somit ist Hans Freitag ein vorbild und teil der Verdener Geschichte 🙂

  7. Diese Seite habe ich gerade eher zufällig entdeckt und war sehr berührt. Meine Begeisterung für die Kekse der Fa. Freitag hat einen ganz besonderen Hintergrund. Ich habe als Kind mit Feuereifer das jährliche Reitturnier hier bei uns im ostwestfälischen Lübbecke verfolgt. Das war wichtiger als Weihnachten! Und ich hatte unter den Reitern meine ganz persönlichen Favoriten, bei den Damen war das mit Abstand Renate Freitag. Als mir jemand erzählte, dass ihr Vater eine Keksfabrik hat und ihm die Pferde gehören, habe ich in den Geschäften so lange gesucht, bis ich Löffelbisquits der Fa. Freitag fand. Von da an wollte ich, dass meine Mutter nur noch diese Kekse kauft (eine andere Sorte gab es bei uns nicht), weil ich fest davon überzeugt war, dass jede gekaufte Packung direkt den Pferden und ihrer Reiterin zugute kämen. Als Renate Freitag dann den Reitsport aufgab, gab ich meiner Mutter die Schuld, weil sie nicht genug Löffelbisquits gekauft hatte. O.K. – ich war noch ein Kind! Heute weiß ich etwas mehr über die Hintergründe im Reitsport und kann die Entscheidung verstehen. Ich fühle mich auch nicht mehr schuldig. Aber die Kekse kaufe ich auch heute noch…. – und muss dann immer ein wenig schmunzeln.

    1. Liebe Annette, ihren Kommentar hat meine Nichte Anita mir übermittelt. Ich bin sehr berührt und habe mich natürlich auch sehr gefreut. Lieben Dank! Aufgehört mit der Turnierreiterei, mit 19 Jahren Ende 1962, habe ich hauptsächlich, weil mein geliebter Vater 1960 während des Turniers in Turin verstarb. Es gibt viel zu erzählen über die Zeit damals….. Wir waren noch Kinder,(Jahrgang1943) Sie sind sicher nicht sehr viel jünger, die Welt vor allem war eine ganz andere als heute. Ich habe immernoch engen Kontakt zu meinen damaligen Freunden, bzw Konkurrenten und kann sagen, dass die Erfahrungen, die ich durch die Pferde als auch die Turnierreiterei gemacht habe, eine große Bereicherung für mein Leben bedeuten. In Lübbecke habe ich 1956 oder 1957 das erste Mal geritten. Ich kam gerade von der Europameisterschaft für Junioren aus London und erhielt von Herrn Blase dem Initiator des Turniers einen Sonderpreis für die Erfolge in London. Ich könnte erzählen und erzählen….. Herzlichen Dank nochmals und liebe Grüße Ihre Renate Freitag – Pade

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