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Können denn Kekse Sünde sein?

08.06.2011 Ältere Beiträge

2 Kommentare Anita Freitag-Meyer

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Als Süßwarenhersteller steht man ja leider oftmals in der öffentlichen Diskussion um gesunde Ernährung, dicke Kinder und Kalorien in der Kritik. Süßigkeiten, Naschkram, Kekse, Waffeln, Bonbons, Schokolade und Chips & Co. sind natürlich keine notwendigen Nahrungsmittel, die der Mensch unbedingt zum Leben braucht. Das wollen wir auch gar nicht sagen. Was das Leben aber ein bisschen süßer und in gewissen Situationen einfach Spaß macht, muss man sich nicht verbieten.

Es gibt einen Spruch, an den ich mich immer halte -auch, wenn es um die Ernährung meiner eigenen Kinder geht „Auf die Dosis kommt es an“. Soll heißen, erst bei einem „Zuviel“ schlägt der Genuss ins Gegenteil um und die Kalorienaufnahme durch Süßes wird zur Belastung, man wird dick. Für viele von uns gehört der tägliche Griff zu etwas Süßem dazu. Sei es aus Heißhunger, aus Gewohnheit zur Kaffeezeit, als kleiner Zwischensnack oder einfach weil der „Jieper“ auf Süßes mal wieder über einen kommt und es einfach so gut schmeckt! 🙂

Wir finden: lasst den Gelüsten freien Lauf, wenn Euch danach ist. Doch beherzigt immer auch wieder, dass der Genuss von Süßigkeiten eben maßvoll sein sollte.

Keks oder Apfel? Es muss nicht entweder oder sein

Man muss nicht nach dem „entweder/oder- Prinzip“ leben – es geht beides. Hin und wieder die kleine Sünde und dann aber auch wieder Obst, Gemüse, Vollkorn und vor allem Sport, denn ohne Bewegung rosten wir ein und setzen Speck an. Ich selber esse jeden, wirklich jeden Tag Kekse. Nicht nur, weil es zu meinem Job gehört, sondern weil ich es einfach brauche – wenn am Vormittag die dritte Tasse Kaffee auf dem Schreibtisch steht, dann gehört ein Keks oder unsere Schokowaffeln einfach dazu.

Tasse Kaffee mit Schokowaffeln...hmmmm

Wir haben uns entschieden, jetzt nach und nach auf allen Verpackungen unter unserer Marke eine ausführliche Nährwertkennzeichnung aufzubringen. Wir wollen Transparenz schaffen und werden zukünftig die sog. „Big 8“ auf jede Tüte drucken. Diese Angaben enthalten die Werte für:

Eiweiß, Kohlenhydrate, deren Zuckeranteil, Fett, den Anteil an gesättigten Fettsäuren, Brennwert (Kalorien), Ballaststoffe und Natrium.

So kann jeder interessierte Verbraucher genau sehen und vergleichen, was er kauft.

Von Ihnen würden wir gerne wissen, ob Sie auf diese Nährwertangaben achten. Interessiert Sie, was da an Werten auf Verpackungen angegeben wird oder kaufen Sie rein nach dem Lustprinzip?

Über Ihre Kommentare freuen wir uns. Vielen Dank!

 



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2 Antworten auf „Können denn Kekse Sünde sein?“

  1. Ich finds toll, dass ihr auf alle Produkte die Nährwerte schreibt! Ich schaue IMMER auf die Zutaten und Nährwerte und vergleiche da auch. Ich brauche zwar nicht diese Minifelder auf der Vorderseite mit den Prozentzahlen des Tagesbedarfs, aber eine Tabelle ist ein Muss, sonst.. ja, sonst kaufe und ess ich es meistens nicht, wenn ich ehrlich bin.
    Schön ist auch, wenn angegeben ist, wieviel ein Keks wiegt/enthält, das erleichtert ungemein. Ich denke auch und vor allem an Diabetiker – da sind grad die Kinder oft nocht nicht so fit im Kopfrechnen und da ist dann ein Aufdruck „XY Kekse enthalten 1KE“ echt eine Erleichterung! 🙂

  2. Ich bin – wie Viva – für eine ausführliche Nährwertkennzeichnung, die vor allem für Diabetiker und Allergiker sehr wichtig und daher sinnvoll ist.

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