Entwicklung der Weltmarktpreise für Lebensmittel
Im Moment dreht sich bei uns alles um ein Thema: die Entwicklung der Rohstoffpreise auf den Weltmärkten und die daraus resultierenden höheren Kosten für unsere Kekse und Waffeln.
Der durchschnittliche Wareneinsatz für unsere Produkte ist im letzten Jahr um mehr als 30% gestiegen. Da die Rohstoffe einen Anteil von 65% von unseren Abgabepreisen ausmachen, betrifft uns diese Entwicklung sehr stark.
Der Nahrungsmittel-Preisindex der FAO (Ernährungs- u. Landwirtschaftsorg. der Vereinten Nationen) zeigt die dramatisch verlaufenden Kurven anhand dieses Charts:
Konkret bedeutet dies im direkten Vorjahresvergleich (04/2010 gegenüber 04/2011) für unsere wichtigsten Rohwaren folgende Entwicklung:
Getreide + 71% Öle und Fette + 52% Zucker + 61%
Für Sie als Endverbraucher ist sicher noch wichtig zu wissen, dass es über alle dargestellten Lebensmittel inklusive Fleisch und Milchprodukte einen Anstieg der Preise um 37% gegeben hat.
Diese Zahlen geben nur den allgemeinen weltwirtschaftlichen Trend wieder. Für uns Hersteller verläuft die Kurve teilweise noch steiler nach oben, da wir für unseren speziellen Bedarf besondere Ansprüche an die eingesetzten Zutaten stellen. So können wir z. B. nicht von einem besonders teuren Pflanzenfett zu einem günstigeren umstellen, falls sich dort ein kalkulatorischer Vorteil ergäbe. Unsere strengen Anforderungen an Qualität, analytische Werte und Rezeptureinhaltung erlauben uns da keine Spielräume.
Wir sind vermehrt um Informationen zu den Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten gebeten worden und hoffen, hiermit ein paar nachvollziehbare Fakten zu der aktuellen Diskussion um steigende Lebensmittelpreise liefern zu können.
Falls sich weitere Fragen ergeben, so beantworten wir diese sehr gerne in den Kommentaren.

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